Erinnerungsmomente
Ihre Geschichten sind gefragt!
In der Stadt Norden gibt es viele Gebäude, die die Menschen hier seit Generationen begleiten. Es sind Orte, an denen die Stadtbewohner wohnten, arbeiteten oder feierten. Jedes dieser Häuser hat seine eigenen Geschichten und Menschen viele Erinnerungen daran. Auf dieser Seite möchten wir genau diese Geschichten sammeln. Teilen Sie Ihre persönlichen Erlebnisse, Erinnerungen, Anekdoten oder auch Fotos, die Sie mit einem in dieser Ausstellung zu sehenden Gebäude in Norden verbinden. Ganz gleich, ob Ihre Geschichte lustig, bewegend, aus vergangener Zeit oder alltäglich ist, Ihre Erlebnisse und Erinnerungen machen dieses digitale Stadtprojekt lebendig.
Ihren Beitrag können Sie an panorama@teemuseum.de senden. Wir veröffentlichen ihn auf dieser Homepage. Unten finden Sie zur Übersicht eine Bildergalerie der hier relevanten Baudenkmäler und Orte. Gemeinsam füllen wir diese Rubrik mit Leben und lassen die Vergangenheit unserer Stadt neu aufblühen.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!




Fotografien © Bodo Kiefer
Dieses Buch aus den Jahren 1956/57 enthält Erinnerungen an den Unterricht in der ehemaligen Marktschule. Geführt wurden „Arbeitsbericht und Versäumnis-Liste“ von Lotar Hein, der von 1956 bis 1962 an der Schule als Lehrer tätig war. In dieser Zeit betrug die Durchschnittsgröße einer Klasse etwa 33 Schüler. 1962 wurde die Marktschule geschlossen.
Neben einer Liste der Fehltage der Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a dokumentiert das Buch detailliert den Unterrichtsverlauf. So schrieben die Kinder im April 1956 beispielsweise ein Kurzdiktat im Fach Deutsch und lasen das Gedicht „O du prächtige Frühlingszeit“. Im Religionsunterricht beschäftigten sie sich mit der Schöpfungsgeschichte und im Musikunterricht sangen sie das Frühlingslied „Alle Vögel sind schon da“.
Ulrich Hein, Norden
Dieses Bild zeigt die alte Firma Mennenga & Poppinga (Landhandel) in Norden, Uffenstraße 1. Die Firma hatte ihren Sitz auf dem Gelände der heutigen Kreisvolkshochschule. Das sich nebenan befindende „Vossenhus“ war das Büro der Firma.
Mein Vater hat mehr als 40 Jahre dort als Kraftfahrer gearbeitet. Ab und zu durfte ich als Kind mit ihm zu den Kunden (Kornmühlen in Ostfriesland) fahren. Da meine Eltern seinerzeit kein Auto hatten, war das für mich als Kind ein großes Erlebnis.
Ursula Remmers, Norden
Mein Mann Günter wuchs als Kind in der Osterstraße/Ecke Heitsweg auf und war gerne am Bahnhof Norden-Stadt, um das dortige Geschehen zu beobachten. Er kann sich gut daran erinnern, dass man zum Betreten des Bahnsteigs eine Bahnsteigkarte benötigte, es sei denn, man hatte eine gültige Fahrkarte. Am Schalter erhielt man die Karten über einen „Drehteller“ ausgehändigt.
Interessant war es nachmittags, wenn die schnaufende Dampflok ankam und die vielen Werftarbeiter von Emden ausstiegen, um dann den weiteren Heimweg anzutreten. Vorher hatte natürlich der Schrankenwärter die Schranken mit der Hand heruntergekurbelt.
Ursula Remmers, Norden



